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Dies und das

Süderbrarup

Eigentlich wäre Süderbrarup als Dorf nicht der Rede wert, gäbe es da nicht drei Besonderheiten:

1. Die Heilige Quelle:

Nur, als ich sie besuchte, floss kein Wasser und ein Einheimischer, der in der Nähe gerade seinen Garten bestellte, meinte, dass die Quelle nur dann, wenn es kräftig geregnet hat, Wasser führt. Bemerkenswert sei, dass sogar schon Leute aus Berlin gekommen seien um hier Wasser abzufüllen und mitzunehmen. Nun ja, das Buch, das mich auf diese Quelle aufmerksam gemacht hat, sprach davon, dass Wasseruntersuchungen leichte Radioaktivität (geringer Radiumgehalt) ergeben hätten.

2. Das Thorsberger Opfermoor:

Heute nur ein größerer Teich, historisch jedoch ein dem germanischen Gott Thor geweihtes Hochmoor, in dem über die Jahrhunderte hinweg tausende Objekte versenkt wurden, die heute im archäologischen Museum in Schloss Gottdorf in Schleswig zu sehen sind.

3. Der Kummerhy

Ein Steinkreis (etwa 650-500 v. Chr), in dessen Zentrum man in einer kleinen Steinkiste die verbrannten Überreste eines Toten gefunden hat. Später wurde dann ein weiter Toter unverbrannt bestattet und über diesem Steinkreis ein Grabhügel von 15 m Durchmesser aufgeschüttet.

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Ein Gedanke zu „Süderbrarup

  1. Du kommst rum! Sehr interessant!

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