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Archiv für das Schlagwort “das_wars”

Das war’s #40

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

Das Projekt ersetzt die bisherigen Projekte „Marode Schönheiten“ (ursprünglich von Jutta) und „passé“ (von Kirsi), die beide eingestellt wurden.
Es erscheint jeweils am 2. Tag eines Monats und zeigt das, was hinfällig, was am Vergehen ist und dessen ursprünglicher Nutzen, dessen ursprüngliche Schönheit nochmal – u.U. nur in unseren Gedanken – kurz aufblitzt.

Zur Vorgeschichte meines heutigen Beitrags:
Ich wurde um Hilfe gebeten, den Nachlass eines guten Bekannten auf „Brauchbares“ zu sichten.
Dabei entdeckte ich eine alte Rechenmaschine, die mich an Besuche der Sparkasse in meiner Kindheit erinnerte. Damals schaute ich gebannt zu, wie Sparkassenangestellte in Windeseile an solchen Maschinen die Kurbeln drehten, ohne dass ich gewusst hätte, was das soll, fragen konnte ich auch keinen.

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In der Zwischenzeit konnte ich mich mit Hilfe von Tante Guugel kundig machen:
“ Die Rechenmaschine „Triumphator CN1“ ist eine sog. Vierspezies-Maschine. Mit diesem Rechnertyp kann man die vier Grundrechnungsarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) ausführen. Bis 1958 stellte der „VEB Triumphator – Werk Rechenmaschinenfabrik Mölkau“ den „Triumphator CN1″ her. Sie ist ausgezeichnet mit dem Gütezeichen Q1,was auf eine Sonderklasse für sehr gute Qualität hinweist. Der Antrieb erfolgt über eine Handkurbel, der Rechenablauf ist rein mechanisch. Das Material ist größtenteils aus Eisen. Durch vermehrten Einsatz von elektromechanischen Rechenmaschinen (Elektromotoren statt Handkurbeln) erreichte man eine große Zeitersparnis, sodass die mechanischen nach und nach durch elektromechanische Rechenmaschinen ersetzt wurden.“

Auf Youtube findet man außerdem ein kleines Filmchen über diese Rechenmaschine:
https://youtu.be/t-9vPyp6y1U


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Das war’s #39

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

Das Projekt ersetzt die bisherigen Projekte „Marode Schönheiten“ (ursprünglich von Jutta) und „passé“ (von Kirsi), die beide eingestellt wurden.
Es erscheint jeweils am 2. Tag eines Monats und zeigt das, was hinfällig, was am Vergehen ist und dessen ursprünglicher Nutzen, dessen ursprüngliche Schönheit nochmal – u.U. nur in unseren Gedanken – kurz aufblitzt.

Da gab es in Müllheim in verkehrsgünstiger Lage ein Renault-Autohaus, doch eines Tagers erfuhr man, dass das Anwesen verkauft worden ist und dann begann das, worüber man sagen kann: „Das war’s„. Doch der Käufer, der den Abriss in Auftrag gegeben hatte – sein Name ist auf den Werbbebannern auf dem dritten Bild zu erkennen – hatte Großes vor !

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Drei Jahre später sieht das Gelände so aus:

Ich vermute: Da hat wieder mal ein Spekulant eine zu große Klappe gehabt. 😦

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Das war’s #38

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

Das Projekt ersetzt die bisherigen Projekte „Marode Schönheiten“ (ursprünglich von Jutta) und „passé“ (von Kirsi), die beide eingestellt wurden.
Es erscheint jeweils am 2. Tag eines Monats und zeigt das, was hinfällig, was am Vergehen ist und dessen ursprünglicher Nutzen, dessen ursprüngliche Schönheit nochmal – u.U. nur in unseren Gedanken – kurz aufblitzt.

Beim Aufräumen des Küchenschrank entdeckte ich:

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Und ich entdeckte, dass es ein Geschenk des Fleicherfachgeschäfts Rüfle aus Althengstett war. Dort, in Althengstett, wohnten wir von 1982 bis 1993 und an diese Metzgerei erinnere ich mich besonders wegen deren Maultaschen, die ich vorher noch nie so gesehen hatte: Sie waren nicht – wie aus meiner Jugend von zuhause gewohnt – etwas größer als Ravioli, sie waren riesig, etwa so groß wie Kohlrouladen.
Ich habe noch Kontakt zu Bekannten in Althengstett und habe nachgefragt: die Metzgerei gibt es heute noch, wenn auch unter einem jüngeren Pächter, und ob die Maultaschen immer noch so riesig und lecker sind, werde ich bei meinem nächsten Besuch in Althengstett herausfinden.


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Das war’s #37

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

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Beim diesjährigen Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern stolperte ich immer wieder über Fotomotive bei denen mir nur der Gedanke „Das war’s“ aufblitzte

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Das war’s #36

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

Das Projekt ersetzt die bisherigen Projekte „Marode Schönheiten“ (ursprünglich von Jutta) und „passé“ (von Kirsi), die beide eingestellt wurden.
Es erscheint jeweils am 2. Tag eines Monats und zeigt das, was hinfällig, was am Vergehen ist und dessen ursprünglicher Nutzen, dessen ursprüngliche Schönheit nochmal – u.U. nur in unseren Gedanken – kurz aufblitzt.

Bei meinen regelmäßigen Blogpostings („Rost-Parade“, „Alles für die Katz“ und „Das war’s“), die jeweils am Anfang bzw. Ende eines Monats erscheinen, bin ich schon einige Zeit vorher dabei zu sammeln und auszuwählen. Bei „Das war’s“ in diesem Monat war es zunächst auch so, doch dann schickte mir ein Freund ein altes Bilds und da war mir sofort klar: „DAS WAR’S

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Und sicher wird der eine oder andere die „Figuren“ (wieder)erkennen, alle anderen sollten ihre Unwissenheit einfach hinnehmen.

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Das war’s #35

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Beim lockdownbedingten Aufräumen meines Schreibtischs stoße ich hinter einer Reihe von Leitzordnern auf eine kleine (beschädigte) Holzschatulle und öffne sie erwartungsvoll: Ich finde darin ein Stempelkissen und drei, nein 4 Stempel. Einer sieht gar nicht professionell aus und ich erinnerte mich, dass ich diesen Stempel selbst hergestellt hatte. Und ich finde auch noch ein Taschenbuch in dem dieser Stempel zeigte, dass er von mir als Exlibris-Stempel verwendet worden ist.

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Wann ich damit aufgehört habe, meine Bücher solcherart zu kennzeichnen, weiß ich nicht mehr (sonst könnte ich auch nicht sagen: „Das war’s“).

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Das war’s #34

Ein neues Projekt, das aber beim näheren Hinsehen gar nicht neu ist.

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Es erscheint jeweils am 2. Tag eines Monats und zeigt das, was hinfällig, was am Vergehen ist und dessen ursprünglicher Nutzen, dessen ursprüngliche Schönheit nochmal – u.U. nur in unseren Gedanken – kurz aufblitzt.

Beim lockdownbedingten Aufräumen meiner Werkstatt im Keller geriet mir etwas unter die Finger, was mich in Gedanken zurück ins Jahr 1976 führte:
Ich hatte damals mein Studium mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen und stellte mich an meinem mir zugewiesenen Dienstort vor.

Ich saß im Rektorat der dortigen Schule, der Rektor warf einenm Blick auf meine Unterlagen und meinte: „So, Deutsch und Geschicht, von dene hab ich gnug, mit dene kann ich de Schulhof pflaschtere, was traue se sich denn sonst noch zu?“ Ich hatte im Refrendariat das Fach Werken bei meinem Mentor kennen gelernt und fand es interessant und meinte deshalb: „Werken“ Der Rektor vernahm es hocherfreut und sagte mir zu, dass ich mit meinem halben Deputat in diesem Fach eingesetzt werden würde.

Was ich anschließend erfuhr ließ mich doch leicht schlucken, die Schule war Versuchsschule und erprobte die sogenante „Profilierung der Realschule“ und dazu gehörte ein zusätzliches Kernfach neben Deutsch, Mathematik und Fremdsprache also z.B. Technisches Werken und das sollte ich nun unterrichten.

Es war also nichts mit „Musischem Werken“, Basteln auf gehobenem Niveau, nein, ich musste mich auf einen völlig neuen Lehrplan einstellen und dazu gehörte in Klasse 10 das Thema „Einführung in die Elektronik: Der Transistor als Schalter und Verstärker“ Das war ein Themenbereich mit dem ich bisher nichts zu tun gehabt hatte, also machte ich mich auf die Suche nach Literatur zum Selbststudium und fand im Buch von Jean Pütz (s. Bild 1) eine Anleitung mit praktischen Übungen, die gut zum Lehrplan passten. Ich machte mich also ans (Lern-)werk, baute grundlegende Schaltungen nach – zum Glück gab es in dem Städtchen in dem ich wohnte einen Laden, der elektronische Bauteile, Widerstände, Kondensatoren u.ä. preisgünstig verkaufte – und um teurere Bauteile zu sparen stellte ich mir das Bord zusammen, auf das ich nun gestoßen bin und das in den Bildern 2 und 3 zu sehen ist.

(Klicke ein Bild!! ==> größere Ansicht)

Und das spannende an der ganzen Sache war, dass der Unterricht erfolgreich war und Spaß machte: ein gemeinsames Lernen von mir und meinen Schülern.


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Beim lockdownbedingten Aufräumen geriet mir dieser Flyer unter die Finger

Da ich mich weder an dieses Konzert (ich vermutete, es war 1966) noch an „The Devils“ erinnern konnte fragte ich mal auf facebook nach, ob mir jemand mit Informationen weiterhelfen kann.

Ein Kommentar dazu half ein Stück weiter:
„…1968 nehme ich an. Da war der 19. Oktober ein Samstag und der Krieg, der zu einer schlimmen Hungersnot führte, dauerte schon über ein Jahr“

Doch Informationen zu The Devils erhielt ich erst, als ich eine Reihe von E-Mails an Freunde aus diesem Zeitalter verschickte.

Dabei ein „Volltreffer“, die Mail von Jörg, die mir nicht nur Namen sondern auch Atmosphärisches aus damaliger Zeit lieferte:

„Natürlich kenne ich noch die „Devils“, habe sogar aus dem Nachlass von Jörg Niessner ein Bild leider nur mit Jörg (Gitarre) u. Rolf K. (Gesang, später Schlagzeug). Im Hintergrund kann ich nicht den damaligen ersten Schlagzeuger identifizieren. Am Bass war meines Wissens Manfred T. Jörg Niessner, Rolf K., alias Pfiff, Manfred T. und ich formierten ja dann um 1969 die Band „East of Eden“, in der wir dann einen für mich später richtungsweisenden Musikstil vertraten: Blues. Jörg erzählte mir noch zu Lebzeiten, dass die Proben der Devils in Marzell stattfanden, weil Manfred und Rolf dort wohnten, und er mit Gitarre und Verstärker beladen mit dem Bus dorthin fuhr. Ja, so hatte man damals für sein Hobby keine Mühen gescheut.“

Und hier das Bild, von dem Jörg schrieb:

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Vor kurzen las ich im „Rolling Stone Online-Magazin“ einen Artikel über den Soulmusiker James Browne und in diesem Zusammenhang erinnerte ich mich daran, wann ich zum ersten Mal das Wort Soul in Zusammenhang mit Musik kennen gelernt habe. Das war vor etwa 50 Jahren bei meinem Klassenkameraden Falko – einem der wenigen Klassenkameraden mit einem eigenen Plattenspieler – und bei ihm hörte ich die LP „That’s Soul“ und war beeindruckt von einer Musik, die ich vorher noch nicht gehört hatte. Bis heute im Gedächtnis blieb mir auch, dass ich wissen wollte, was der Begriff Soul bedeutet, doch mein Schul-Wörterbuch bot mir nur die Übersetzung „Seele“ und im zweibändigen Konversationslexikon im Bücherschrank meines Vaters fand ich gar nichts darüber. Welcher junge Mensch kann sich eine „Vor-Wikipedia-Zeit“ vorstellen?

So weit zur (Vor-)Geschichte nun zum „Das War’s“: Ich habe mich auf die Suche gemacht und in einem Schallplattenantiquariat das Album von 1967 (nicht als LP sondern) als CD entdeckt und erworben und stelle fest, sie gefällt mir immer noch.

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Das war’s #32

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Und der Start in ein neues Jahr in digitalem Zeitalter erfolgt mit der Erinnerung an analoge Zeiten (eine Flohmarktentdeckung aus Zell am Harmersbach):

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Doch so ganz will sich mir der Sinn / die Funktionsweise dieser Maschine nicht erschließen, auch wenn mir die Werbeaufschrift verspricht: „ADDING, LISTING AND CALCULATING MACHINE“ und der Wagen breit genug ist (wofür eigentlich?)

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