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Archiv für das Schlagwort “kultur”

Frohe Weihnachten

Liebenswerte Mitmenschen, liebe Freunde,

ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest!

Dieses Bild entdeckte ich in der 3. Klasse einer Grundschule, in der ich im letzten halben Jahr als Lesepate tätig war.

Doch auch wenn für die Kinder das wichtigste an Weihnachten die Geschenke sind, wissen wir Erwachsene doch, dass es – besonders momentan – weltweit einen weitaus wichtigeren Wunsch gibt, den Wunsch nach Frieden. Dazu das Lied „Hevenu schalom – wir wünschen Frieden“ gesungen von dieser dritten Grundschulklasse:

Sauerei

Wir begeben uns zum Radeln gerne an den Rhein-Rhône-Kanal (Canal du Rhône au Rhin – Branche Sud) wovon ich schon an anderer Stelle berichtet habe.
Auch gestern waren wir dort unterwegs und was ich dort angetroffen habe, kann ich nur als Sauerei bezeichnen – echte Schweine (Suidae) mögen mir das verzeihen – und ich frage mich, was das für Menschen sind, die so etwas hinterlassen:

Es war 1974

Es war 1974 in der Vorweihnachtszeit, als ein Student der PH Freiburg selbst gebautes Puppenstubenmobiliar in Freiburg auf der Straße verkaufte um seinem Haushaltsgeld etwas hinzufügen zu können.

Gleichzeitig entwickelte dieser Freiburger Student einfache Holzfiguren mit beweglichen Gliedern, die er Kindergärten als pädagogisches Spielzeug anbot. (Eine dieser Figuren überlebte in meinem Bücherregal)

(ein Klick auf eines der Bilder vergrößert es)

1974 erfolgte (laut Wikipedia) die Markteinführung von Playmobil. Ob es einen Zusammenhang zu den Freiburger Holzfiguren gab – eine Ähnlichkeit ist m.E. unverkennbar – entzieht sich meinem Wissen.

Weekly Photo Challenge: Scale – Maßstab

Dadurch, dass ich im letzten Sommer die „Macherin“ des Blogs „Bambusblog.de“ kennenlernen durfte, wurde mir ein Tor zur Blogosphäre geöffnet, was zu meinem Blogposting „Travel Theme: Doorways“ der letzten Woche geführt hat.

Und da gab es nun heute auf bambooblog den Beitrag „Weekly Photo Challenge: Scale – Maßstab“ in Ulrikes Blog und meine Überlegung war: „Könnte ich da nicht auch etwas dazu beitrage?“

Und voilá, ntürlich:

Diesmal lautet die Weekly Photo Challenge “Scale”. Dieses englische Wort bedeutet nicht nur “Waage” sondern auch Maßstab und Ausmaß. Und bei der Suche nach einem Bild das diesem Thema gerecht wird, fand ich ein Bild aus dem Miniatur Wunderland in Hamburg, das ich 2013 besuchte. Ich erinnere mich daran, wie es mich faszinierte, wie die Gestalter dieser Austellung die Wirklichkeit auf den kleinen Massstab skalierten (siehe dazu auch meine zwei Blogpostings [Post1,
Post2]).
Mein ausgewähltes Bild zeigt die Fans des FC St. Pauli und ich hoffe, dass sie ihren Platz in der zweiten Bundesliga halten können.

Models aus Stein

Im Archäologischen Museum Colombischlössle in Freiburg gibt es zur Zeit eine Ausstellung mit dem Titel:
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Und im Rahmen dieser Ausstellung wurde auch ein Workshop „Models aus Stein“ angeboten. Und dort habe ich mich angemeldet und wir (ich und die anderen Angemeldeten) wurden zunächst durch die Ausstellung geführt:
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und anschließend in den Werkraum:
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Und die Ergebnisse zeigten die individuelle Vielfalt der Teilnehmer
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Buchmesse Frankfurt

Heute war ich (zum ersten Mal) auf der Buchmesse in Frankfurt, der größten Buchmesse der Welt, und dass das so ist, erlebte ich schon nach dem Aussteigen aus der S-Bahn an der Haltestelle „Messe“, als sich eine unüberschaubare Masse von Menschen auf den Eingang zur Buchmesse zubewegte. Und dann die nächste Überraschung: Welche Dimensionen der Messehallen !!
Nach sechs Stunden war ich (in jeder Dimension des Begriffs) „fertig“.
Doch ich bereue es nicht, das erlebt zu haben und bedanke mich bei meinen Zwillingen, die mir den Aufenthalt auf der Buchmesse ermöglicht und mich dabei betreut haben.

Schwäbische Sprache

Da ist mir doch Ende März in Herrenberg ein Gasthaus namens Ranzenspanner aufgefallen und daraus habe ich eine Blogposting gebastelt, weil ich wissen wollte, wer etwas mit dem Namen anfangen kann.
Die Antworten zeigten dass Nichtschwaben das Wortes „Ranzen“ korrekt mit Bauch bzw. Leib übersetzten. Und die meisten meinten, der Leib spanne wegen guten Essens. Dem ist jedoch nicht so: Ein Blick ins Schwäbische (Online-)Wörterbuch zeigt zunächst das Wort in anderer Schreibweise nämlich „Ranzaschbannr“ (Schwäbisch ist halt keine Schriftsprache mit festgelegter Schreibweise). Ins Hochdeutsche übersetzt wird diese Vokabel mit „sauerer Wein“. Eine ähnliche Erklärung lieferte unsre ehemalige Vermieterin, Frau S. – inzwischen 99 Jahre alt – eine „Eingeborene Schwäbin“ aus einem Dorf bei Herrenberg: „Im Schwäbischen trinken wir gerne Most und der Most führt zu Blähungen, deshalb wird der Most auch Ranzenspanner genannt“ (Das Zitat wurde von mir zum besseren Verständnis für Nichtschwaben ins Hochdeutsche übersetzt)

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an eine andere Besonderheit des Schwäbischen (jedenfalls in der Region um Herrenberg) auf die mich Frau S. hingewiesen hat:
Die Zahl zwei (2) gibt es in verschiedenen Varianten, abhängig vom grammatischen Geschlecht:

  • Maskulinum: zwe z.B.: zwe Hamballe (Hampelmann, Schussel, Kasper)
  • Femininum: zwue z.B.: zwue Weddrhexe (böse Frauen)
  • Neutrum: zwoa z.B.: zwoa Weggla (Brötchen)

Schreibtischfund

Beim Aufräumen des Schreibtischs gefunden und auf dem Weg zum Papierkorb nen Umweg über den Scanner und den Blog gemacht:

Die Edda wollte ich auch noch lesen (man gönnt sich im Alter ja sonst nichts).

Schwäbische Kehrwoche

Was „Schwäbische Kehrwoche“ heißt, kann ein Nichtschwabe sich nicht vorstellen. Aber wie sagt schon der Volksmund: „Wenn einer eine Reise tut…“

Und wer Genaueres wissen will, kann in der Wikipedia nachschlagen, auch in englischer Sprache!

Was ist ein Ranzenspanner?

Gestern kam ich in Herrenberg an einem Wirtshaus namens „Ranzenspanner“ vorbei.

Wer von den Nichtschwaben weiß denn, was ein Ranzenspanner ist? Tragt eure Antworten bitte als Kommentar ein. Die Lösung werde ich in ein paar Tagen liefern.

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