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Dies und das

Wespennest

Da stand schon seit ein paar Jahren auf einem Balkon an wettergeschützter Stelle ein Teil einer alten Eckbank. Gestern rückte der Termin der Sperrmüllabfuhr so nah, dass es galt, den alten Krempel zusammenzutragen und an der Straße zur Abholung bereitzustellen. Welch‘ Überraschung nun, als wir im Bankkasten einen alten Lampion fanden und in diesem Lampion ein Wespennest.

Wespennest

Ausflug zum Vogelpark Steinen

Wunderschönes Wetter umrahmte diesen Ausflug zum Vogelpark Steinen, den wir vor Jahren schon einmal zusammen mit den Kindern besucht hatten. Auch dieses Mal hat mich der Park beeindruckt und ich bereute die 8 Euro Eintritt nicht für 5 interessante und spannende Stunden.

 

Die neue Bildungskatastrophe

Da gehe ich nun in den Ruhestand, freue mich und finde am Tag nach meiner Verabschiedung einen Kommentar in der FRANKFURTER RUNDSCHAU, der mich nachdenklich macht. Ich erinnere mich noch an meinen Start als Junglehrer: dreiviertel des Kollegiums waren damals jünger als 30 und da frage ich mich, wie wird es denn in unseren Schulen in ein paar Jahren aussehen, wenn all meine Kolleginnen und Kollegen, die mit mir zusammen eingestellt wurden, dann auch aufs Altenteil wechseln dürfen.

hier die Kolumne von Herfried Münkler  aus der FR vom 30.7.2009:

Die neue Bildungskatastrophe

Die Warnung der Verbände war dramatisch: In wenigen Jahren würden in Deutschland zwischen 30.000 und 40.000 Lehrer fehlen, vor allem in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Die erste Reaktion aus den Kultusministerien lautete, es gebe keine verlässlichen Zahlen, die von GEW und Philologenverband genannten seien weit übertrieben, überhaupt werde es so schlimm nicht kommen.

Was an dieser ersten Reaktion am meisten irritierte, war die Behauptung, man habe keine verlässlichen Zahlen über einen zukünftigen Lehrermangel. Schließlich gibt es von jedem Lehrer eine Personalakte, auf der das Geburtsdatum eingetragen ist. Wenn man nicht in der Lage ist, diese Daten zu erfassen und in Relation zur prognostizierten Entwicklung der Schülerzahlen den Bedarf zu berechnen, um diesen dann mit der Zahl der fürs Lehramt Studierenden zu vergleichen, muss man fragen, wozu die Bildungsadministration überhaupt fähig ist.

Ein kapitaler Bock, den die Verantwortlichen in den Ministerien und bei der Kultusministerkonferenz mit dieser Erklärung geschossen haben. Doch der Vorschlag des Philologenverbandes, im Falle von Engpässen könne man ja in Mittel- und Osteuropa Lehrpersonal anwerben, ist dem mindestens ebenbürtig. Offenbar wissen weder die Verantwortlichen noch die Praktiker, wie sie die in den nächsten zehn Jahren entstehenden Lücken mit ausgebildetem Personal schließen sollen.

Der Vorschlag, hier Hilfswillige zu rekrutieren und ansonsten auf Arbeitsmärkten zu fischen, wo man aufgrund des bestehenden Einkommensgefälles fündig werden würde, ist eine bildungspolitische Bankrotterklärung. Dies auch deshalb, weil er sich nicht dafür interessiert, welche Folgen seine Umsetzung in den betreffenden Ländern, die zum Teil gerade erst der EU beigetreten sind, hinterlassen würde.

Man hätte eben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Lehrerlücke geschlossen und die Ausbildungskosten externalisiert. Der globalisierte Arbeitsmarkt wäre dann auch im deutschen Schulwesen angekommen. Schwer zu sagen, was schlimmer ist: die dreiste Irreführung der Öffentlichkeit bei der ersten Antwort oder die mit naivem Augenaufschlag vorgetragene Verwüstungsstrategie im Fall der scheinbaren Lösung.

Ganz offensichtlich ist die Botschaft, die von einigen Politikern seit Jahren verbreitet wird, in den Verwaltungen nicht angekommen: Deutschland müsse, da es ein rohstoffarmes Land sei, verstärkt in die Bildung seiner Bürger investieren. Was dann aber auch heißt, dass die Absender dieser Botschaften bloß Sender sind, die sich um die operative Umsetzung dessen, was sie für wichtig halten, nicht scheren. Hauptsache, sie haben es mit ihrer Botschaft in die Medien geschafft, der Rest ist ihnen egal.

Das ist die eigentliche politische Katastrophe. Dass Ministeriumssprecher lügen, dass einige Bildungsstrategen Raubzüge in Nachbarländern planen, ist schlimm, aber korrigierbar. Dass aber die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind oder diese nonchalant ignorieren, ist verheerend. Die Politik, sagt man, handele erst, wenn die verzweifelt an den Brunnenrand geklammerten Finger des Kindes abzurutschen begännen. Gelegentlich macht sie dazu auch bloß frivole Bemerkungen.

(Herfried Münkler ist Politikprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin.)

Glücklich im Ruhestand

heute gab’s drei Glückliche, die ab dem 1. August im Ruhestand sind 🙂

Trio1

Mütterkurs

Der Name „Mütterkurs“ existierte zwar nur intern, aber es war unser Ziel, die „schwächsten“ Glieder in der Computerszene – die Mütter – mit einer Grundkompetenz im Umgehen mit Computern zu befähigen, und das gelang uns auch. Heute unvorstellbar, dass sich Frauen von Computern schrecken lassen – oderrrr

Mutterkurs

Jesus liebt mich (Buchtipp)

Ich kann keine Rezensionen schreiben (und ich hab auch nicht vor es zu probieren oder gar zu lernen)

aber

ein Buch zu empfehlen, das mir sehr viel Spaß gemacht hat, bei dem ich immer wieder herzhaft lachen konnte und musste, das traue ich mir zu:

Jesus_liebt_mich

Die Taschenbuchausgabe gibt es erst ab Herbst dieses Jahres (sagt Amazon), wer also jetzt schon schmökern will, wende sich an die nächste öffentliche Bücherei oder (für die gebundene Ausgabe) an den Buchhandel. Aber ich kann auch mit ner Leseprobe dienen

Monkey Island

Hallo,
ihralten S??cke,
die ihrschon anno dunnemals
vorMonitoren mit Aufl??sungengehockt seid,
f??r dieman euch heute kielholen w??rde,
um“Monkey Islands“ zu spielen
(dieheutigen Berufsjugendlichen w??rdensagen „Monkey Islands zu zocken“),
hiereine Video-Kurzfassung des Plots:http://www.majusarts.de/film/monkey/GER/monkey_ger.html

Monkey

Kater sind Linkspfoter

Auch Katzen haben eine Schokoladenseite, haben zwei nordirische Psychologinnen ermittelt. Zumindest bei kniffligen Aktionen setzen die Tiere immer wieder die gleiche Vorderpfote ein. Welche das ist, hängt vom Geschlecht ab.

Cat

Weibliche Katzen sind Rechtshänder, während Kater der linken Pfote den Vorzug geben, berichten Deborah Wells und Sarah Millsopp von der Queen’s University Belfast im Fachblatt “Animal Behaviour”.

Die Psychologinnen beobachteten 42 Katzen bei verschiedenen Aufgaben. Mal galt es, einen Leckerbissen aus einem engen Glasgefäß zu angeln, mal langten die Tiere nach einem Spielzeug, das über ihrem Kopf baumelte bzw. vor ihrer Nase über den Boden gezogen wurde. Bei der ersten Aufgabe setzten 20 von 21 Weibchen meist die rechte Pfote ein, bei den Männchen zeigte sich eine ebenso klare Bevorzugung der linken Pfote. Bei den übrigen zwei Aufgaben war keine klare Präferenz feststellbar.

Nach Ansicht der Forscherinnen sprechen ihre Resultate für eine geschlechtsabhängige Spezialisierung des Gehirns, wie sie auch beim Menschen und – im geringeren Maße – bei anderen Wirbeltieren sowie bei Insekten und Kopffüßern beobachtet worden ist. Eine naheliegende Erklärung seien die unterschiedlichen Spiegel der Geschlechtshormone.

Forschung: Deborah L. Wells und Sarah Millsopp, School of Psychology, Queen’s University Belfast
Veröffentlichung Animal Behaviour, DOI 10.1016/j.anbehav.2009.06.010

 

(von dieser Untersuchung las ich vor ein paar Tagen in der FRANKFURTER RUNDSCHAU, habe den Artikel dann aber in der Online-Ausgabe der FR nicht mehr gefunden, obiger Text stammt aus scienceticker.info und erschien dort am 24.7.09 unter dem Titel: „Kater sind Linkshänder“)

9 Lügen der Atomlobby widerlegt

Umweltinstitut

*Mach mit: „Münchner Erklärung gegen den ökologischen Wahnsinn*“ vom Umweltinstitut München e.V.

Die Info-pdf hier zum Download:

Gehversuche Kunst

Während meiner Studentenzeit entstanden einige Kunstobjekte, die mir jetzt – beim Aufräumen – wieder unter die Finger kamen und kurz vor dem Wurf in den Mülleimer noch als Digitalfoto archiviert wurden:

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