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Dies und das

La Plage de Tahiti

Bei bedecktem Himmel den Campingplatz verlassen Richtung Strand; ein Blick zurück:

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und dann den Tahiti-Strand entlang.

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Wasser, Wasser, Wasser

Nachdem der heutige Tag eher bescheiden – grauer Himmel, leichtes Einnässen – begann, erinnerte ich mich daran, dass ich doch am gestrigen Abend nochmal den Weg (300 Meter) vom Campingplatz zum Meer gegangen und dann daran entlang gegangen bin. Die dabei entstandenen Bilder hier:

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Doch auf dem Campingplatz muss ich auch bei bescheidenem Wetter nicht aufs Baden verzichten:

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BTW: In der Zwischenzeit hat die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne scheint wieder! 🙂 ’s wird wohl wieder nen Abendspaziergang zur Küste geben (heute dann in der anderen Richtung)

Angekommen

Da prasselt doch Regen aufs Dach! Wieviel Uhr ist es? Halb sechs! Also nochmal rumdrehen, solls doch regnen… Und wirklich um viertel nach 7 hats aufgehört und ich sehe, dass ich gestern mal wieder nen ungĂĽnstigen Stellplatz ausgesucht hatte: ringsum die Stellplätze in der Sonne, nur mein Wohnwagen immer noch im Schatten groĂźer Bäume, seis drum, das FrĂĽhstĂĽck hat trotzdem geschmeckt und dann das!!! Die Nähe zum Meer ist unverkennbar, das Wetter wechselt unvorstellbar schnell: Innerhalb von 20 Minuten hat sich der Himmel mit dicken grauen Wolken bedeckt und ich bin froh, dass ich alles (Wohnwagen vorbereiten und ankuppeln) noch trockenen FuĂźes (nein, Buckels ;-)) erledigen konnte. Und kaum bin ich wieder auf der StraĂźe, bricht dann auch ein Wolkenbruch los, der kurze Zeit später genauso unvermittelt abbricht. Und je weiter ich gen Westen komme. umso besser wird das Wetter und dann endlich ne Ansicht, wie ich sie eigentlich erwartet hatte:

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und dann der Campingplatz,

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Mittagspause 12:30 bis 13:30, aber trotzdem jemand da und ungemein hilfsbereit, so dass ich schon innerhalb kĂĽrzester Zeit meinen Stellplatz beziehen konnte

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das Meer in Sicht (näher geht nicht)

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und auch vom FrĂĽhstĂĽcks-, Mittagessen-, Abendbrottisch aus

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Nach nem gehörigen Mittagsschläfchen dann aufs Fahrrad und die drei Kilometer nach NĂ©vez geradelt um dort im Zentrum mir ne „ouest france“ des Tages zu kaufen und sie bei nem kleinen Schwarzen (Kaffee) durchzublättern.

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Bei der Rückfahrt zum Campingplatz dann vorbei an alten Gemäuern, die mir sagen: Du bis in der Bretagne

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Weiter gen Frankreichs Westen

Da mir das Navi zum heutigen Ziel: Bain-de-Bretagne eine Fahrzeit von 8 Stunden anzeigte, wählte ich doch die „Autobahnversion“ und bekam die Vorhersage: 5 Stunden 30 Minuten. Das gefiel mir besser!

Also gings los, kein Regen, viele weiße Wolken an blauem Himmel und ganz ganz wenig Verkehr, herrliches Fortkommen. Und dann gings bei Bourg auf die Autobahn und nun wurde es langweilig. Verkauft der französische Staat das Gelände, auf dem dann Privatunternehmen die (kostenpflichtigen) Autobahnen bauen nach dem Prinzip: „Völlig langweilige Gegend, also sollen die Leute dafür zahlen, hier durchfahren zu dürfen“?

Bei Tours angekommen dann die Zahlstelle und nicht mehr wie jahrelang eintrainiert, eine Zahlstellenkasseuse mit der um den Preis gefeilscht werden musste, sondern ein Automat, in den ich erstmal mein Billet falschherum einführte, deswegen vom Automaten angerüffelt wurde und dann 20,90 Euronen eingeben durfte (für solche Autobahn-Maut-Zahlstellen bräuchte man längere Arme) Und damit reichte mir fürs Erste meine Dosis Französische-Maut-Autobahn und ich verzichtete auf die weiteren 150 km Autobahn.

Wie schon vorgestern in Dijon ereilte mich auch in Tours das Pech, mein Navi missverstanden zu haben und zur Strafe in die Stadt geführt zu werden und – zut alors – warum bestehen die Städte, in die mich mein Navi lotst aus Baustellen, die zu bewältigen die Navihilfe als besch…eiden bezeichnet werden musste. Doch das geschafft und dann weiter auf französischen Landstraßen und irgendwann die Aufforderung links abzubiegen auf ein Sträßchen (maximal) vierter Ordnung und nun wurde die Landschaft auch wieder interressanter: Felder, Wiesen mit schwarzweißen Kühen (kommt da der Betronisache Camembert her?) und Dörfer, die aus dem letzten oder vorletzten Jahrhundert sich herübergerettet haben.

Dann auf dem Campingplatz „Camping Bain-de-Bretagne“ einen Stellplatz mit Blick auf den See:

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 doch die Bank am Seeufer verlockte vergebens, wehte doch ein arg steifer Wind

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was auch bedingte, dass beim Campingplatz-Cafe die Gäste fehlten

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beim Rundgang entdeckte ich noch einen Beitrag zum Thema „Pisa, franco-alemande“…

oder die Frage: „Wer reisst wen oder was wohin und warum?“

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egal: Ich reise morgen weiter ins Finistère! 🙂

Strukturen-Reflexionen-Stilleben in La-Charité-sur-Loire

Wer jetzt touristisches Bildmaterial zu La-CharitĂ©-sur-Loire erwartet, sei auf meine „alten“ Blogpostings (hier und hier) verwiesen, die bei meinem ersten Aufenthalt entstanden sind. Heute hatte ich mehr Laune, die BildeindrĂĽcke festzuhalten, die mir immer wieder auffallen, also los: 

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Der zweite Tag

Der zweite Tag begann mit einem Spaziergang noch vor 7 Uhr am Morgen rund um den Campingplatz-See, aus dem in der aufgehenden Sonne Nebelschwaden aufstiegen und auf dem ein Entenkückenkindergarten vom Ufer zur Insel flüchtete (vor mir? vielleicht). Zurück zum Wohnwagen, wurde auch er von der Morgensonne bestrahlt und das Frühstück mundete. Um kurz nach 9 war alles gepackt und das Gespann auf der Straße gen Westen.

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Da ich nach der Erfahrung des ersten Tags beschlossen hatte auch die zweite Tagestour unter Vermeidung kostenpflichtiger Autobahnabschnitte durchzuführen, habe ich das meinem Navi beigebogen und mich dann auf eine Tagesfahrstrecke von 6h30 eingestellt. Los gings durch ländliches Frankreich: viel Grün, kleine Dörfer, keine Fahrzeuge und das bei Sonnenschein (also das Berlingodach ganz aufgerollt). Nach etwa einer Stunde nahm dann die Planung des Mittagessens Form an, in diesem Mini-Supermarkt erstand ich Rillette

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und dass es bei diesem Bäcker (Boulanger Artisanal) gute Baguettes gibt ist doch wohl klar bei so nem Bäckereikater

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Und weiter gings auf Straßen, nein! Sträßchen, auf denen ich heilfroh war, dass mir niemand entgegen kam: Abenteuer life!

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Dann gings wieder flotter voran durch Landschaften mit dem „da-müsste-man-nochmal-mit-viel-Zeit-vorbeikommen-Effekt“

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Vézelay „hinter“ Avallon:

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Und dann um 15h45, nach sechseinhalb Stunden war ich dann (trotz einer halbstündigen Mittagspause) am Ziel angelangt: Camping municipal von La-Charité-sur-Loire.

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1.Tag: Camping du Bois de Reveuge

Und nachdems gestern „cats and dogs“ geregnet hat, begann der heutige Tag etwas trockener und auch das Herausziehen des Wohnwagens aus seinem Winterstall verlief problemlos (Helga meinte, es hätten nur Millimeter gefehlt, das Wohnwagendach „abzurasieren“, aber sie hatte ja ne Trillerfpfeife um mich zu stoppen). Auch der anschlieĂźende Besuch an der Tankstelle um den Reifendruck des Wohnwagens zu prĂĽfen beruhigte: alles im grĂĽnen Bereich 🙂 Also los! Richtung Westen: Mein Navi gab mir als Differenz zwischen (kostenpflichtiger) Autobahn und NationalstraĂźe nur 30 Minuten an und somit hab ich die kostenfreie NationalstraĂźenroute gewählt und mich mal wieder gewundert, wie stressfrei und flĂĽssig ich in Frankreich auf „Nichtautobahnen“ unterwegs sein konnte. Und dann war ich um kurz nach zwölf schon an meinem Etappenziel Camping du Bois de Reveuge angekommen und stellte fest: 11-15 Uhr ist Mittagspause, also erstmal nen Stellplatz ausgesucht, meinen Campingstuhl in der Sonne aufgefaltet und mein Mittagessen verspeist, Kleine Mittagsruhe, dann „Reception“ aufgesucht und bezahlt und anschlieĂźend in Bad! Genuss pur! Und immer wieder erinnern mich junge Familien mit kleinen Kindern in der Umgebung meines Stellplatzes an frĂĽhere Urlaube mit Jana, Elena und Miriam …
Und wenn ich diesen Blogbeitrag abgeschickt habe (ist hier nicht so ganz einfach), werd‘ ich mir mein Abendmahl bereiten und mich dann zur ersten „Sommerurlaubsnacht“ in den Wohnwagen einrollen, der morgige Tag wird etwas länger werden…
Aber davon mehr morgen (oder ĂĽbermorgen)

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Abendspaziergang

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Geheimnisvolle Rituale

Da können die Archäologen in tauschend Jahren rätseln, wenn dieser Turnschuh ausgegraben wird: „Welchem Ritual frönte dieser homo ludens mit den Tragen eines Schuhs, dessen Sohle mit einem kryptischen Muster geschmĂĽckt war“ (Ich glaube schon heute weiĂź die Mehrheit der Erdbewohner nicht, was auf der Schuhsohle dargestellt ist)

Rituale

(Anmerkung: ’s ist nicht mein Turnschuh)

Der Rhododendron…

…an der Hausecke dankt Helgas Pflege mit prächtigen BlĂĽten.

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