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Dies und das

Archiv für das Schlagwort “kommunikation”

Realität oder Satire

 

 

… oder Realsatire oder nur alltäglicher Wahn(Schwach)sinn??

Aufräumen 2

Das Jahresende naht, eine günstige Gelegenheit aufzuräumen: Ich möchte in Zukunft gerne auf den „Social-Network-Schmus“ verzichten. Diese „XYZ-möchte-dein-Freund-werden,-log-dich-ein-und-bestätige-die-Anfrage“-Mails brauch ich nicht.

Ja, da will einer mein Freund werden, dann soll er doch einfach vorbeikommen oder mit mir etwas unternehmen oder sich auch da engagieren, wo ich es tue oder mir ne Mail schreiben, oder mich anrufen oder mich zu nem gemeinsamen Unternehmen einladen, aber nicht mir im Internet zeigen, was fürn scharfer Typ (was für ne scharfe Typin) er/sie ist und dass er nun schon wieder ein Spielchen gespielt hat und dass er dies oder das angeschaut/angehört hat oder dies oder das cool findet…

Der langen Rede kurzer Sinn:

Ich habe mich abgemeldet bei

  • facebook
  • wer-kennt-wen
  • studivz

Aber

  • meine E-Mail-Adressen,
  • meine Telefonnummer,
  • meine Wohnadresse,
  • meine Homepage und
  • mein Blog
  • mein soziales Engagement

bleiben bestehen, ich habe nur ein bisschen digitalen Müll im Jahr 2010 zurückgelassen.

Wer’s auch tun will, der bekommt hier Informationen bzw. Hilfe:

Direktlinks zu Anleitungen zum Ausstieg aus Facebook und MySpace gibts hier:

Direktlinks zu den Original-Abmeldeseiten bei den wichtigsten Netzwerken findet man hier:

Wikileaks

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Wikileaks ist verbesserungswürdig – dass die Plattform mundtot gemacht werden soll, ist absolut inakzeptabel.“ Mit diesem Satz endet heute ein Kommentar in der Frankfurter Rundschau. Und um die Zensur dieser Internetseite zu unterlaufen hier ein Link zu Wikileaks für alle diejenigen, die auf der Suche nach einem Zugang zu Wikileaks über meine Seite „gestolpert“ sind.
Wer an (auch kritischen) Informationen zu Wikileaks interessiert ist, findet eine Reihe von Links dazu bei Wikipedia.

 

Später Kwatsch

Auf der Suche nach weitergehenden Informationen zu dropbox bin ich in den Blog von Florian/fidel gestolpert und dort über einen Beitrag, der auf Caschy Bezug nahm: IONZ! Da ich im Moment nichts Schlechteres zu tun hatte, hab‘ ich mich entschlossen, mal das IONZ-Imperium zu betreten, das Angebot auszuprobieren und ich erhielt folgendes Ergebnis:

Wallpaper_ionz

Mir kennet älles …

Leerguat1

… bloß net …
(ein Mitbringsel von meinem Kurztrip ins westliche Schwabenland)

Sprache hierzulande

Es gibt in Europa kein anderes Land, in dem man Professor, Arzt, Kultusminister, Akademiemitglied, Ehrendoktor, Bürgermeister und Abgeordneter werden kann, alles ohne seine eigene Sprache anständig reden und schreiben zu können.
Hermann Hesse, Aus einem Brief vom März 1930 an Erich Adriani, aus: „Kunst – die Sprache der Seele“, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) S.73

Face in Space

Die NASA wird beim letzten Space Shuttle Flug ein Bild von allen am „Face in Space“-Projekt teilnehmenden mitschicken und dies in Anschluss an die Weltraum-Mission mit einem Zertifikat bescheinigen. Wer sich dafür interessiert, sollte ein Bild von sich (ohne Bild geht’s auch) auf dem PC bereithalten, dann die „Face in Space“-Seite aufrufen, dort auf „Participate“ klicken und dann den Fragen und Anleitungen der folgenden Seiten folgen.

Face_in_space_01


Die Daten:
NASA Space-Shuttle-Flug STS-134 am 26.2.2011
Zertifikat erhältlich ab 8.3.2011


Das Bild, das von mir ins All fliegen soll:

Face_in_space_02

Und einen (virtuellen) Eindruck vom kommenden Abflug gibt’s auch:

Face_in_space_03

…und unsere Katze lass ich demnächst auch noch ins All fliegen…

Lyrikmail

Mitte der 90er Jahre gab es schon mal einen „Lyrikmaildienst“: Wenn man sich bei dem eingeschrieben hatte, bekam man täglich per E-Mail ein Gedicht. Leider musste dieser Dienst nach etwa einem Jahr aus Copyright-Gründen aufgeben. Heute habe ich nun zufällig einen Blog entdeckt, der auch täglich ein Gedicht veröffentlicht und das heutige Gedicht Nummer 2248 hat mir so gefallen, dass ich’s hier zitieren möchte:

 

Segen eines Bischoffs

Ein Bauer nam den Hutt nicht ab,
Als man dem Volck den Segen gab;
Wie nun der Bischoff dieses schaute,
Und mit der Kirchenbuss‘ ihm draute,
So sagt‘ er: Ist der Segen gutt,
So geht er woll durch meinen Hutt.

 

Christian Wernicke (1661-1725)

 

und wer sich auch für diesen Blog interessiert, der findet ihn, den „Lyrikmail – Blog – Die tägliche Dosis Poesie“ – hier!

Un jetz isch us

Am vergangenen Montag gab es in der Michael-Friedrich-Wild-Grundschule, in der ich in einer ersten Klasse als Lesepate tätig bin, eine Feier zum 250. Geburtstag unseres Heimatdichters Johann Peter Hebel. Am Ende sangen alle Erstklässler das Lied „Un jetz isch us“.

Un jetz isch us un nüd meh,
Züsele, büsele rä-dä-dä.
Un jetz isch us un nüd meh dra.

Un wenn i keini Schueh meh,
Züsele, büsele rä-dä-dä.
Un wenn i keini Schueh meh ha.

Dann ziähn i Vaters Schlurbe
Züsele, büsele, rä-dä-dä.
Dann ziähn i Vaters Schlurbe a.

Dann danz i wie ä junge
Züsele, büsele, rä-dä-dä.
Dann danz i wie ne junge Ma.

S’Mien alli Maidli Manne,
Züsele, büsele rä-dä-dä.
S’Mien alli Maidli Manne ha (und umgekehrt).

Doch jetz isch us un nüt meh,
Züsele, büsele, rä-dä-dä.
Doch jetz isch us un nüt meh dra.

Babelfisch

Diese Schilder stehen 100m vor der französischen Grenze um auf ein Problem direkt hinter der Grenze hinzuweisen.
Wer war hier am Werk? Ein französischsprachiger Fremdsprachsachverständiger, ein deutschsprachiger PISA-Absolvent oder ein koreanisches Übersetzungsprogramm aus dem Internet?
Die Frage muss nicht beantwortet werden, die Schilder sind dem Kraftfahrer Rätsel genug!

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