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Dies und das

Archiv für das Schlagwort “kultur”

Murmeltier verspricht baldigen Frühjahrsbeginn

Das Murmeltier „Phil“ ist am Mittwoch am traditionellen „Groundhog Day“ in der Ortschaft Punxsutawney im Staat Pennsylvania aus seinem Bau gezogen worden. Seine menschlichen Betreuer verkündeten vor tausenden Schaulustigen, „Phil“ habe seinen Schatten nicht gesehen, das bedeutet, dass der Winter bald zu Ende geht.
Hoffentlich gilt das auch für unsere Breiten.

Die Wurzel des Mythos liegt bei deutschen Siedlern in den USA: Erwacht am katholischen Feiertag Mariä Lichtmess (2. Februar) ein Tier aus seinem Winterschlaf und wirft einen Schatten, bleibt es winterlich. Ist kein Schatten sichtbar, kommt der Frühling.

Aufräumen 2

Das Jahresende naht, eine günstige Gelegenheit aufzuräumen: Ich möchte in Zukunft gerne auf den „Social-Network-Schmus“ verzichten. Diese „XYZ-möchte-dein-Freund-werden,-log-dich-ein-und-bestätige-die-Anfrage“-Mails brauch ich nicht.

Ja, da will einer mein Freund werden, dann soll er doch einfach vorbeikommen oder mit mir etwas unternehmen oder sich auch da engagieren, wo ich es tue oder mir ne Mail schreiben, oder mich anrufen oder mich zu nem gemeinsamen Unternehmen einladen, aber nicht mir im Internet zeigen, was fürn scharfer Typ (was für ne scharfe Typin) er/sie ist und dass er nun schon wieder ein Spielchen gespielt hat und dass er dies oder das angeschaut/angehört hat oder dies oder das cool findet…

Der langen Rede kurzer Sinn:

Ich habe mich abgemeldet bei

  • facebook
  • wer-kennt-wen
  • studivz

Aber

  • meine E-Mail-Adressen,
  • meine Telefonnummer,
  • meine Wohnadresse,
  • meine Homepage und
  • mein Blog
  • mein soziales Engagement

bleiben bestehen, ich habe nur ein bisschen digitalen Müll im Jahr 2010 zurückgelassen.

Wer’s auch tun will, der bekommt hier Informationen bzw. Hilfe:

Direktlinks zu Anleitungen zum Ausstieg aus Facebook und MySpace gibts hier:

Direktlinks zu den Original-Abmeldeseiten bei den wichtigsten Netzwerken findet man hier:

Freiburger Spielleyt

spielleyt

Weihnacht der Spielleyt

Fspielleyt

(ein bisschen Werbung für liebe Freunde)

In die CD reinhören kann man z.B. bei www.amazon.de:  

Dort spielleyt oder eben „Weihnacht der spielleyt“ eingeben weil amazon die Spielleyt mit den neueren CDs auch unter „early music freiburg“ führt…diese Suchfunktion funktioniert also auch.

Und der Geheimtipp für alle Menschen im Markgräflerland:

Samstag, 01.Januar 2011 um 17:00 Uhr – traditionelles Neujahrskonzert

mit den Freiburger Spielleyt in der Martinskirche Müllheim.

Vorverkauf Reisebüro FIRST-Wagener, Tel. 07631-500811

Sprache hierzulande

Es gibt in Europa kein anderes Land, in dem man Professor, Arzt, Kultusminister, Akademiemitglied, Ehrendoktor, Bürgermeister und Abgeordneter werden kann, alles ohne seine eigene Sprache anständig reden und schreiben zu können.
Hermann Hesse, Aus einem Brief vom März 1930 an Erich Adriani, aus: „Kunst – die Sprache der Seele“, Frankfurt a.M. (Suhrkamp) S.73

EDV in Afrika

So sieht ein Kunsthandwerker aus Nigeria den Einsatz moderner Informationstechnik.

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Die Löwenmutter

Und dann präsentierte mir Hildegard ein Gedicht, von dem sie nicht wusste, wer der Verfasser war und auch mein Googeln hat dieser Frage keine Lösung gebracht.
Aber das Gedicht ist fein:

 

Die Löwenmutter sprach im Zoo
 zu ihrem Sohn, du zitterst so:
„Ich habe Angst
denn heute
sind hier so viele Leute“
Die Löwenmutter streicht das Fell
von ihrem Söhnchen Lionel:
„Das ist kein Grund zum Zittern,
die sind doch hinter Gittern“

Christian Morgenstern

Und dann steh‘ ich in Hildegards Wohnzimmer und an nem Schrank klebt ein Zettel, den ich lese und von dem ich begeistert bin:

Christian Morgenstern

Wie sich das Galgenkind die Monatsnamen merkt

Jaguar
Zebra
Nerz
Mandrill
Maikäfer
Ponny
Muli
Auerochs
Wespenbär
Locktauber
Robbenbär
Zehenbär.

—  genial!!!!

Medaille

Medaille

Medaille aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Wahrscheinlich Bestandteil einer (Modeschmuck-)Halskette. 6 cm Durchmesser, 70gr schwer. Herkunft und Nutzung unbekannt (vergessen).

Lyrikmail

Mitte der 90er Jahre gab es schon mal einen „Lyrikmaildienst“: Wenn man sich bei dem eingeschrieben hatte, bekam man täglich per E-Mail ein Gedicht. Leider musste dieser Dienst nach etwa einem Jahr aus Copyright-Gründen aufgeben. Heute habe ich nun zufällig einen Blog entdeckt, der auch täglich ein Gedicht veröffentlicht und das heutige Gedicht Nummer 2248 hat mir so gefallen, dass ich’s hier zitieren möchte:

 

Segen eines Bischoffs

Ein Bauer nam den Hutt nicht ab,
Als man dem Volck den Segen gab;
Wie nun der Bischoff dieses schaute,
Und mit der Kirchenbuss‘ ihm draute,
So sagt‘ er: Ist der Segen gutt,
So geht er woll durch meinen Hutt.

 

Christian Wernicke (1661-1725)

 

und wer sich auch für diesen Blog interessiert, der findet ihn, den „Lyrikmail – Blog – Die tägliche Dosis Poesie“ – hier!

Warum wurde Guido vergessen?

Das ist doch eine Unverschämtheit sondergleichen von den Verantwortlichen des neuen Augustinermuseums in Freiburg, dass sie den lieben Guido zu nennen vergessen haben, hat er sich doch mit seiner Äußerung über spätrömische Dekadenz zur  Nennung an dieser beispielhaften Stelle angeboten:

Dekadenz01

Dekadenz02

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