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Archiv für das Schlagwort “reisen”

Fahrradtour ins nahe Elsass

Die Fahrräder auf den Fahrradträger gepackt, gings zunächst am unsäglichen Fessenheimer Atomkraftwerk vorbei

weiter nach Biesheim, wo wir zunächst dem Canal de Colmar und dann dem alten Canal du Rhin au Rhône folgten

anschließend dann noch eine Runde durch Biesheim:

und entspannt zurück nach Hause

Dampf im Elsass – Ried Express

Mit dem Schiff der „Breisacher Fahrgast-Schifffahrt“ ging es von Breisach aus zunächst rheinabwärts bis zur Schiffanlegestelle Sans-Souci (auf der Höhe von Sasbach) im elsässischen Ried. Dort stiegen wir in den „Ried-Express“ um, einen Museumszug aus dem Jahr 1900, der sich zurück in südlicher Richtung durch die urwüchsige Vegetation des elsässischen Rieds schlängelte. Nach der Ankunft im Museums-Bahnhof Volgelsheim und dessen Besichtigung ging es zurück zum Depot des Museumszugs, wo wir in das Schiff umstiegen, das uns zurück nach Breisach brachte.

Buchmesse Frankfurt

Heute war ich (zum ersten Mal) auf der Buchmesse in Frankfurt, der größten Buchmesse der Welt, und dass das so ist, erlebte ich schon nach dem Aussteigen aus der S-Bahn an der Haltestelle „Messe“, als sich eine unüberschaubare Masse von Menschen auf den Eingang zur Buchmesse zubewegte. Und dann die nächste Überraschung: Welche Dimensionen der Messehallen !!
Nach sechs Stunden war ich (in jeder Dimension des Begriffs) „fertig“.
Doch ich bereue es nicht, das erlebt zu haben und bedanke mich bei meinen Zwillingen, die mir den Aufenthalt auf der Buchmesse ermöglicht und mich dabei betreut haben.

Nachtrag zu den Zweit-Sommer-Urlaub-Postings

Ich hab‘ ja bei meinen letzten Postings noch etwas offen gelassen:

in meinem Blogbeitrag vom 6.9.14 hab ich nach einem Straßen- und einem Kneipennamen gefragt:.
Und hier ist die Antwort:
– Achter de Kerk = hinter der Kirche
– und Kirchspiel bezeichnet ursprünglich einen Pfarrbezirk
– und Krug bezeichnet eine ländliche Gaststätte
Und nun zum Willkomm Höft:

Begrüßt wurde das Schiff „ever lucend“ aus Singapur

Externsteine

Und das, was am Anfang meines Sommer-Zweit-Urlaubs stehen sollte, der Besuch der Externsteine, stand nun am Ende, weils am Anfang aus Kübeln goss und ich deswegen nach Hamburg weitergezogen bin. Heute regnete es zwar nicht, doch es war neblig und das versetzte die Externsteine in dunstige, geheimnisvolle Atmosphäre und dass die Aufstiegstreppen verschlossen waren – ich war zu früh dran – schmälerte den Eindruck der Gesamtanlage nicht.

Willkomm Höft

Seit 1952 wurden etliche hunderttausend Schiffe aus aller Herren Länder am “Willkomm-Höft” in Wedel-Schulau mit einem Flaggensignal, einem (Lautsprecher-)Text und Ihrer Nationalhymne begrüßt, wenn sie die Elbe aufwärts in den Hamburger Hafen einliefen bzw. verabschiedet, wenn sie ihn verließen.
Und vor 50 Jahren führte mich mein Onkel Hans zu diesem Platz um mir dies Schauspiel zu zeigen. Und gestern besuchte ich wieder diesen Ort und hatte das Glück, dass gerade zwei Schiffe in den Hamburger Hafen einliefen, begrüßt wurden und eines den Hafen verließ und verabschiedet wurde. (Der Soundtrack wird nachgeliefert, wenn ich nicht mehr auf ein schmales Up-/Download Kontingent Rücksicht nehmen muss)

Karlsminde – Hinkelsteine Teil 4

Aus dem im gestrigen Posting erwähnten Buch fand ich den Hinweis auf zwei weitere Fundplätze nördlich Eckernförde, ein Langbett und ein Dolmen. Gefunden habe ich nur das Langbett bei Karlsminde: „Drei Grabkammern (Dolmen) liegen dort in einem steingefassten „Riesenbett“, das 60m lang, 5,5m breit und 2,5m hoch ist. Die Steinumfassung besteht aus Findlingen mit einem Gewicht von 1,5 bis 2,5 t. Quarzitplatten und Lehm schließen die Zwischenräume. Die Kammern dienten als Grüfte für wiederholte Bestattungen.“ (Text übernommen von einer Infotafel des LFV)

Hoffnungsthal – Hinkelsteine Teil 3

Zur Vorgeschichte: vor etwas mehr als einem Monat endeckte ich das eBook „Auf den Spuren der Megalithiker in Schleswig-Holstein“ von André Kramer. Das ließ in mir die Idee reifen, mich in diesem Zweit-Sommer-Urlaub dem Thema Hinkelsteine und Hünengräber in Schleswig-Holstein zu widmen (wer meinem Blog folgt, erinnert sich sicher an die zwei Postings: „Albersdorf – Hinkelsteine Teil 1“ und „Süderbrarup – Hinkelsteine Teil 2“) und so wollte ich dem Hinweis auf einen Dolmen bei Lehmsiek folgen und mein TomTom schlug mir auch einen Stellplatz in der Nähe vor: Hof Hoffnungsthal (Gemeinde Goosefeld) (Bilder 08-09).
Dort eingetroffen wurde ich auf meine Fragen vom Gutsherrn darüber informiert, dass der Dolmen bei Lehmsiek im Moment bedingt durch ein hohes Maisfeld nicht zugänglich ist, aber in der Nähe des Guts ein Dolmen bei Hoffnungsthal 20-22 (Bilder 02-03) und bei Lehmsiek ein Langbett (eine Grabanlage der Trichterbecherkultur von 2500 v.Chr) (Bilder 04-07) zu sehen sei.

Haithabu

Haithabu am Südufer der Schlei – gegenüber von Schleswig – gelegen, war in der Wikingerzeit (9. bis 11. Jahrhundert) eines der bedeutendsten Handelszentren Nordeuropas. Hier kreuzten sich die wichtigsten Fernhandelswege.
Die Fähre „Hein“ brachte mich zum neuen Wikingermuseum, das Exponate von Originalfunden zeigt. 500 Meter weiter gibt es die „Wikinger Häuser Haithabu“, die die damalige Lebenswelt begreifbar machen wollen.

Schleswig

Eigentlich wollte ich heute vom Stellplatz am Hafen (Bilder 01-06) mit der Fähre zum Haithabu-Museum übersetzen, entdeckte dann jedoch, dass jetzt schon der Herbstfahrplan gilt und die Fähre nur noch an Wochenenden und am Mittwoch und Donnerstag verkehrt. Also hab ich den Besuch auf morgen verschoben, mich aufs Fahrrad geschwungen und bin in einer Regenpause zum Schloss Gottorf (10-12, 20, 21) und geradelt, um dort im Archäologischen Landesmuseum die Steinzeitabteilung (13-19) sowie das Nydamboot (22-24) zu besuchen.
Weitere Bilder:
(07, 08) St.-Petri-Dom
(09) Wiking Turm

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