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Dies und das

Archiv für das Schlagwort “reisen”

Süderbrarup

Eigentlich wäre Süderbrarup als Dorf nicht der Rede wert, gäbe es da nicht drei Besonderheiten:

1. Die Heilige Quelle:

Nur, als ich sie besuchte, floss kein Wasser und ein Einheimischer, der in der Nähe gerade seinen Garten bestellte, meinte, dass die Quelle nur dann, wenn es kräftig geregnet hat, Wasser führt. Bemerkenswert sei, dass sogar schon Leute aus Berlin gekommen seien um hier Wasser abzufüllen und mitzunehmen. Nun ja, das Buch, das mich auf diese Quelle aufmerksam gemacht hat, sprach davon, dass Wasseruntersuchungen leichte Radioaktivität (geringer Radiumgehalt) ergeben hätten.

2. Das Thorsberger Opfermoor:

Heute nur ein größerer Teich, historisch jedoch ein dem germanischen Gott Thor geweihtes Hochmoor, in dem über die Jahrhunderte hinweg tausende Objekte versenkt wurden, die heute im archäologischen Museum in Schloss Gottdorf in Schleswig zu sehen sind.

3. Der Kummerhy

Ein Steinkreis (etwa 650-500 v. Chr), in dessen Zentrum man in einer kleinen Steinkiste die verbrannten Überreste eines Toten gefunden hat. Später wurde dann ein weiter Toter unverbrannt bestattet und über diesem Steinkreis ein Grabhügel von 15 m Durchmesser aufgeschüttet.

Maasholm

Beworben wird Maasholm als idyllisches Kleinod zwischen Schlei und Ostsee, der Wohnmobilstellplatz ist direkt am Yachthafen gelegen und auch der Ostseestrand ist nicht weit.

Tetenbüll

Im „TourSet(R) Urlaubsführer Nordsee“ findet man als Hinweis zu Tetenbüll folgendes:
Hier fühlt man sich in die gute alte Zeit versetzt: Tetenbüll ist ein Bilderbuchdorf. Der kleine Ort inmitten der Halbinsel Eiderstedt ist umgeben von Marschland, Schafen und mächtigen Bauernhöfen…
Hier meine Bilder von diesem dörflichen Kleinod:

und noch zwei Rätselfragen:
zu (07) wie heißt diese Straße auf Hochdeutsch
zu (13) und (14) was ist ein Kirchspielkrug

Sankt Peter-Ording

Sankt Peter-Ording

Die über dem Eiderfluss aufgehende Sonne weckte mich und nach Frühstück und Spülen machte ich mich auf den Weg nach Sankt Peter-Ording, wo ich mich auf dem Camping Rönkendorf im Ortsteil Böhl, direkt hinter dem Deich installierte. Dann aufs Fahrrad und auf den Deich…

…hier beim Leuchtturm Böhl, im Hintergrund die Kurkliniken von Sankt Peter-Ording, Ortsteil Bad, links in den Salzwiesen Kühe und im Watt einer der legendären Pfahlbauten.

Dann eine lange Fahrradtour durch Sankt Peter-Ording und ich muss sagen, da hat sich seit meinen bisherigen Besuchen nur wenig geändert, somit hab‘ ich auch keine neuen Bilder geschossen. Wer Bilder von Sankt Peter-Ording anschauen will, schaue auf meiner Homepage nach.

Tönning

Das Wetter versprach sonnig und warm zu werden, also auf nach Tönning, einem Städtchen am Eiderfluss, dessen Hafen in seiner heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert stammt und das durch seinen Hafen für ganz Eiderstedt von großer Bedeutung war. Stellplatz mit Blick auf die Eider und Fahrradverbindung den Fluss entlang und ins Städtchen. Was gibts Schöneres?
im Einzelnen:
(01) Stellplatz Eiderblick
(05) geheiztes Meerwasserfreibad
(12) Schiff der Tönninger Holzschiffwerft
(13) das Greenpeace-Schiff Beluga II auf PR-Tour im Hafen
(19) „Skipperhuset“, einst Sitz einer bekannten Seefahrtschule
(25) Wohnhaus eines Kapitäns von 1728

Albersdorf

Nach Stressfreier Fahrt übers Land (Tom Tom-Anweisung: „Autobahnen meiden“), bin ich gut in Albersdorf angekommen und hab‘ einen Stellplatz im Grünen bezogen, das Grün hab ich in Hamburg vermisst (01-03). Und dann bin ich mit dem Fahrrad los gezogen auf der Suche nach Überresten der Megalithkultur, nur, die meisten Eingeborenen, die ich fragend angesprochen hab‘, sind sich gar nicht darüber bewusst, welche historischen bzw. archäologischen Schätze sich in ihrem Dunstkreis befinden. Endlich den Brutkamp gefunden (04-06) und dann ging’s weiter zum „Steinzeitpark Ditmarschen„, wo ein Steinzeitdorf aufgebaut wurde und ein „Steinzeitjäger“ seine Fähigkeit, Feuer mit dem Feuerbogen zu machen, demonstrierte (22-24).

Adieu Hamburg

Noch eine Erinnerungstasse erstanden

denn jetzt geht es weiter, Tagesziel ist Albersdorf.

Museumsschiff „Cap San Diego“

Im Hamburger Hafen liegt bei den Landungsbrücken noch ein zweites Museumsschiff, die Cap San Diego. Sie war mein gestriges Ziel. Man darf auf eigene Faust alles im Schiff erkunden, was nicht eindeutig mit „kein Durchgang“ abgesperrt ist. Viele offene Türen erlauben einen Einblick ins „Innere“. In einem Laderaum war zur Zeit die Dokumentation „Ein Koffer voller Hoffnung – Auswandererhafen Hamburg“ ausgestellt, die das Schicksal hunderttausender Auswanderer zwischen 1850 und 1930 aufzeigte.

Dreimast Lastensegler Rickmer Rickmers

Im Hamburger Hafen bei den St. Pauli Landungsbrücken liegt ein altes Frachtsegelschiff, die Rickmer Rickmers. Sie habe ich heute besucht.

Völkerkundemuseum Hamburg

Da die Wettervorhersage des NDR für den Nachmittag Regen ankündigte, entschied ich mich für einen Besuch des Völkerkundemuseums auf das ich durch Ulrikes BambooBlog aufmerksam wurde. Besonders gespannt war ich auf die Sonderausstellung „unsichtbare Dinge“, die bei bambooblog.de schon vorgestellt wurde. Meine Bilder hier stammen aus anderen Abteilungen (die teilweis miese Qualität meiner Bilder ist durch das Verbot mit Blitz zu fotografieren bedingt).

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