Adieu Hamburg
Noch eine Erinnerungstasse erstanden

denn jetzt geht es weiter, Tagesziel ist Albersdorf.
Noch eine Erinnerungstasse erstanden

denn jetzt geht es weiter, Tagesziel ist Albersdorf.
Im Hamburger Hafen liegt bei den Landungsbrücken noch ein zweites Museumsschiff, die Cap San Diego. Sie war mein gestriges Ziel. Man darf auf eigene Faust alles im Schiff erkunden, was nicht eindeutig mit „kein Durchgang“ abgesperrt ist. Viele offene Türen erlauben einen Einblick ins „Innere“. In einem Laderaum war zur Zeit die Dokumentation „Ein Koffer voller Hoffnung – Auswandererhafen Hamburg“ ausgestellt, die das Schicksal hunderttausender Auswanderer zwischen 1850 und 1930 aufzeigte.
Im Hamburger Hafen bei den St. Pauli Landungsbrücken liegt ein altes Frachtsegelschiff, die Rickmer Rickmers. Sie habe ich heute besucht.
Da die Wettervorhersage des NDR für den Nachmittag Regen ankündigte, entschied ich mich für einen Besuch des Völkerkundemuseums auf das ich durch Ulrikes BambooBlog aufmerksam wurde. Besonders gespannt war ich auf die Sonderausstellung „unsichtbare Dinge“, die bei bambooblog.de schon vorgestellt wurde. Meine Bilder hier stammen aus anderen Abteilungen (die teilweis miese Qualität meiner Bilder ist durch das Verbot mit Blitz zu fotografieren bedingt).
’s war ein Tipp von Ulrike: „Mit einer Fahrkarte des Hamburger Verkehrsverbunds HVV kannst du nicht nur U- und S-Bahn fahren sondern auch die Fähren im Hafen nutzen, lohnend ist da die Fähre von den Landungsbrücken nach Finkenwerde“ Ich bin dem Rat gefolgt und eine einstündige, beeindruckende Fahrt erlebt und genossen.
Nachdem der Tag erneut sonnig und warm zu werden versprach entschloss ich mich, mich wieder aufs Fahrrad zu schwingen und der Alster weiter nach Norden zu folgen. Und was ich morgen unternehmen werde, entscheide ich erst morgen nach dem Frühstück, denn es ist erhöhte Luftfeuchtigkeit angesagt.
So, endlich in Hamburg angekommen und mein Domizil im Hof unsrer Freunde Katja und Achim, mitten im Stadtteil Rotherbaum bezogen.
Heute ist nun herrliches Wetter, also nichts wie los: Aufs Fahrrad geschwungen und in fünf Minuten bin ich an der Außenalster: Nun einmal rund um die Außenalster, zwar 15 km, doch ein entspanntes Fahren obwohl es von andren Fahrradfahrern, Joggern, Frauen mit Kinderwagen und Pärchen jeden Alters nur so wimmelte. Alle genossen das herrliche T-Shirt-Wetter.
Start in den Zweitsommerurlaub: Von Müllheim auf der linken Rheinseite bis Lauterbourg (Mittagspause) und dann weiter über Mainz (illegal wg, fehlender Umweltplakette) nach Eltville aufn Campingplatz am Rheinufer (nur, der Computer streikt beim Auslesen der Kamera-Speicherkarte) deshalb nur dies bescheiden (Handy-)Bildchen
Das Wetter ist besser als vorausgesagt, wohin also: Unsre Tochter, z.Zt. im Urlaub bei uns, findet im Internet den entscheidenden Tipp: „Tierpark Lange Erlen„. Der ist nicht weit von uns, kurz hinter der Schweizer Grenze, an der Stadtgrenze von Basel. Dort angekommen zeigt sich uns ein Park, wunderschön zum Flanieren, mit Seen, alten Bäumen und einheimischen Tieren. Der Eintritt ist frei, was auch viele Familien mit Kindern anlockt. Nach einem zweistündigen Rundgang machen wir uns zufrieden auf den Heimweg.
Auf Fahrer- und Beifahrertür prangt ja schon seit letztem Jahr Robert Crumbs „Mr.Natural“. Nun kam noch der dazu passende Schriftzug auf die Haube. Danke Dirk! Möge sich das Womo diesen Spruch zu Herzen nehmen.