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Dies und das

Hamburg – Ankunftstag

Bei regnerischem Wetter in Hamburg angekommen, freute ich mich, Robin und Bianca anzutreffen und mit ihnen zusammen zu frühstücken. Robin zeigte mir dann meinen Stellplatz in einem Hinterhof inmitten von Hamburg (mit 220V-Anschluss und Zugang zu einer Toilette und einer Dusche in einer „aufgelassenen“ Werkstatt(!)).

Und nachdem mich Robin und Bianca umfangreich beraten hatten bei meinen Besucherwünschen und den Möglichkeiten für die kommenden Tage, bin ich dann zunächst zu Fuß zur Außenalster losgezogen. Zurück ging es dann am Dammtorbahnhof vorbei und jetzt schmerzen die Füße (aber das bin ich ja vom Städtetourismus gewöhnt).

Schiffshebewerk am Elbe-Seitenkanal

Entspannt aufgewacht und dann im Wohnmobil-Stellplatzführer gelesen, dass in 500 m Entfernung ein Supermakt sei. Nur wo? Der Umkreis von 500 Metern ist groß. Da fiel mir ein, dass ich vorgestern entdeckte, dass mein neues TomTom auch einen Fußgängermodus hat, da könnte es doch sein, dass dort auch Supermärkte gespeichert sind: Und so war’s dann auch: Also losgelaufen und nach nem guten halben Kilometer auch den Supermarkt gefunden, dessen Bäckerei-Abteilung schon geöffnet war: Also ein richtiges Samstags-Frühstück (wenn auch ohne gebratenen Schwarzwälder Schinken) war gerettet!

In meinem Straßenatlas entdeckte ich in der Nähe eine „Sehenswürdigkeit“, die mein Interesse weckte: ein Schiffshebewerk am Elbe-Seitenkanal. Also machte ich mich dorthin auf und dort hab ich dann auch an einer Bootsfahrt durch dieses technische Meisterwerk teilgenommen. Was eine Kanalschleuse ist, das war mir vertraut, wie man aber einen Höhenunterschied von 38 Metern überwindet, das war mir neu.

Und anschließend gings dann etwas weiter nach Norden, zum Campingplatz „Lanzer See“ in der Nähe von Lauenburg, wo ich mir die Möglichkeit zu einem Bad im See nicht entgehen ließ.

Und morgen geht’s dann nach Hamburg.

Hundertwasser-Bahnhof

Los gings heute in Höxter, dann das Wesertal entlang Richtung Hameln; kurz vor Hameln bin ich dann nach Osten abgebogen, habe einen letzten Höhenrücken überquert und dann gings weiter ins Tiefland, an Hannover vorbei nach Celle und von dort nach Uelzen.

Und dort kam ich dann endlich dazu, den Hundertwasser-Bahnhof zu besichtigen (der Wunsch dazu reifte während der letzten zehn Jahre immer dann, wenn ich mit dem ICE auf dem Weg nach Hamburg durch den Bahnhof von Uelzen gefahren bin).

Und meinen Übernachtungsplatz hab’ ich dann in Bad Bevensen gefunden.

Höxter

Ein kleines Städtchen an der Weser mit vielen alten – und optisch beeindruckend herausgeputzten – Häusern, die zum Teil aus dem 14. Jahrhundert stammen. Ein Reisetag, der sich für mich gelohnt hat.

weiter gen Norden

Nach dem „bescheidenen“ gestrigen Tag gings heute dann weiter durch Deuschlands Mittel“gebirge“:
mein Eindruck: grün, grün, grün, ab und zu weiße Kühe und dunkelbraune oder schwarze Pferde,
mein Gesamteindruck: wie der in der Höhe auf 66% gestauchte Hotzenwald. Auf jeden Fall: es gibt davon keine Bilder von mir.
Aber für diejenigen, die meiner Route genauer folgen möchten folgende Auflistung:
– Camping im Hanfbachtal -> Hennef -> Overath -> Olpe -> Meschede (und dann wurde es wieder flacher) -> Höxter (Stellplatz direkt an der Weser).

Und hier habe ich beschlossen einen „Ruhetag“ einzulegen

Camping Hanfbachtal

zum Campingplatz so viel:
– Hanf hab ich keinen gesehen, aber der Bach heißt wirklich so.
– ich würde mal gerne recherchieren, in welchem Campingplatzführer er aufgeführt wird (ich vermute: in keinem)
– der Platz hat kein WLAN und liegt in einem Handy-Funkloch (deshalb werden diese Postings auch erst später erscheinen)
– für Interessenten die Adresse: Dammig 1, 53567 Buchholz

Dienstag der Dreizehnte

Dass mir der Verkäufer des Wohnmobils so einiges verschwiegen hat, hatte ich ja schon entdeckt, heute musste ich nun feststellen, dass ein mir verschiegener (Wasser-)Schaden die Rückwand des Wohnmobils so instabil gemacht hat, dass sie – belastet durch einen Fahrradträger, beladen mit zwei Fahrrädern – dabei war, sich vom restlichen Fahrzeug „zu verabschieden“. Die (vorläufige) Rettung kam dann durch einen Straßenwachtfahrer des ADAC, der den Fahrradträger inclusive der Fahrräder demontierte und den entstandenen Spalt in der Außenhaut mit Klebeband abdichtete. Die Fahrräder und den Fahrradträger transportierte ich dann im Wohnmobil zu einer (zufällig) in der Nähe wohnenden, entfernten Verwandten, die mir auch den Tipp zu einem nirgends dokumentierten Campingplatz gab (im nächsten Blogposting mehr davon)

Rheintal

Und dann gings weiter nach Norden: bei Mainz den Rhein gequert und dann am rechten Rheinufer entlang durch Orte mit bekannten Namen: Rüdesheim, Aßmannshausen … Als Alleinfahrer mit leider viel zu wenig Möglichkeiten, die faszinierenden Eindrücken mit der Kamera einzufangen.
In der Mittagspause (schon etwas abseits, östlich des Rheintals) dann die Entdeckung, die dem Tag einen „13ten“-Akzent verpasste (im nächsten Blogposting mehr davon)

Mainz – Nachklapp

Weils am gestrigen Abend geregnet hatte, gabs kein Bild von meinem Übernachtungsplatz in Mainz, was hiermit nachgeholt werden soll. Und dabei ist mir eingefallen, dass ich am vorausgegangenen Abend eines meiner favorisierten Themen, nämlich „Rost“, entdeckte aber keine Kamera dabei hatte: also ein kleiner Spaziergang und Bilder zum Thema festgehalten.

Große Fahrt: erster Tag: nach Mainz

Und endlich (Kurz nach 9 Uhr) gings los zur „Großen Fahrt“:
Und der Vormittag verlief gemütlich, immer am linken Rheinufer entlang, kurz vor Straßburg (ausnahmsweise) auf die Autobahn um bequem an Straßburg vorbei zu kommen und um 12 Uhr waren die ersten 200 km zurückgelegt: Mittagspause am Rhein bei Lauterbourg.
Mittagsvesper und Mittagsschläfchen und um 14 Uhr weiter: Ich hatte dem Navi zwar die Verwendung von Autobahnen untersagt, die B9 war jedoch autobahnmäßig ausgebaut, bequemes Fahren vorei an Speyer und Worms. Und dann sah ich – kurz vor Mainz – links vor mir ein Städtchen mit einer imposanten Kirche und da ich gut „in der Zeit lag“ genehmigte ich mir eine kleine Besichtigungstour in/von Oppenheim (und wer hat mich auf einem der Bilder entdeckt).
Als ich dann in Mainz auf dem zuvor ausgecheckten Parkplatz einlief, hatte es auch schon zu regnen begonnen:_ deshalb davon kein Bild.

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